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Praxisklinik Grünwald

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Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik-Dermolipektomie)

Figur- und Volumenprobleme am Bauch sind bei manchen Menschen weder durch Diät noch Sport und auch nicht durch eine alleinige Liposuction zu beheben. Insbesondere Gewichtsreduktionen oder Schwangerschaften können zu einer erschlafften oder überhängenden Bauchdecke führen.

Überschüssige Haut und Fettgewebeanteile können dann durch eine plastische Operation korrigiert werden.

Die bei der Bauchdeckenstraffung notwendigen Schnittführungen werden so geplant, dass die Narbenführung möglichst sparsam und möglichst unauffällig gelegt wird.

Bauchdeckenstraffungen können je nach Ausmaß in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose operiert werden. Meist ist ein 1 - 4 tägiger Aufenthalt in der Klinik notwendig.

Die Einzelheiten und diversen Vorgehensweisen einer Bauchdeckenstraffung werden in einem persönlichen Beratungsgespräch erläutert und auf Ihre individuellen Wünschen abgestimmt.

Auf einen Blick

Dauer: ca. 2 - 3 Stunden

Betäubung: Vollnarkose

Aufenthalt: ca. 1 - 2 Tagen

Nachbehandlung: Kompressionskleidung für 4 Wochen, abschwellende Maßnahmen

Fädenziehen: nach 10 - 14 Tagen

Gesellschaftsfähig: nach ca. 7 - 14 Tagen

Sport: nach 4 - 6 Wochen

Kosten: ab 5000 Euro


Für ein unverbindliches Informationsgespräch zum Thema Bauchdeckenstraffung in München kontaktieren Sie uns hier: Kontakt

expertin bauchdeckenstraffung info Medizin

Dr. Barbara Kernt ist Expertin für Bauchdeckenstraffung auf info Medizin.

Weitere Informationen zur Bauchdeckenstraffung

Es gibt zwei Formen der Bauchdeckenstraffung

Für eine Bauchdeckenstraffung stehen zwei Varianten zur Wahl. Mediziner sprechen auch von der kleinen Form und der großen Form. Bei der erst genannten wird lediglich die überschüssige Haut in Richtung Genitalbereich entfernt. Der Bauchnabel bleibt dabei an Ort und Stelle. Bei der zweiten Möglichkeit wird zu Beginn der Nabel abgelöst, anschließend die Haut bis zum Ansatz des ersten Rippenbogens mobilisiert und am Ende der Nabel wieder eingenäht. Damit der Bauch völlig straff wird, kann in diesem Rahmen sehr umfangreich Hautfettgewebe beseitigt werden. Entsprechend ergeben sich die Indikationen. Für Patienten mit relativ kleinen Hautüberschussanteilen am Unterbauch ist die kleine Straffung bestens geeignet. Für die meisten Betroffenen macht allerdings die große Bauchdeckenstraffung Sinn, wenn ein perfektes Ergebnis erzielt werden soll.

bauchdeckenstraffung in münchen

Fettpolster mit der Bauchdeckenstraffung entfernen

Im Zuge des Eingriffs können vorhandene Fettpolster ohne Probleme entfernt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass Sie auch Fettdepots an Stellen loswerden können, die sich weder mit einer ausgewogenen Ernährung noch mit sportlichen Aktivitäten minimieren lassen.

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung empfehlenswert?

Der Großteil der Patienten, die eine Bauchdeckenstraffung anstreben, lässt sich in zwei Gruppen einteilen. Zum einen sind es Frauen nach einer Schwangerschaft und Geburt, zum anderen Personen beiderlei Geschlechts, die sich nach einer starken Gewichtsreduzierung wieder eine straffe Bauchhaut wünschen und dabei eventuell auch Fettgewebe loswerden möchten.

Bauchdeckenstraffung ist keine Alternative zur Fettabsaugung

Die Gründe dafür sind leicht erklärt. Beide Eingriffe erfordern sehr divergierende Indikationen. Eine Bauchdeckenstraffung ist empfehlenswert, wenn zu viel überschüssiges Hautgewebe den Bauch schlaff aussehen lässt. Patienten hingegen, für die eine Fettabsaugung in Frage kommt, haben in der Regel eine straffe bis sehr straffe Haut, unter der lediglich zu viel Fettgewebe für ein unschönes Aussehen verantwortlich ist.

Risiken einer Bauchdeckenstraffung

Die Bauchdeckenstraffung birgt - wie jede andere Operation auch - gewisse allgemeine Risiken. Dazu können unverhoffte Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder auch eine Narbenbildung zählen. Diese allgemeinen wie auch weitere, individuelle Risiken des jeweiligen Patienten sind auf jeden Fall Thema bei der Beratung und werden ausführlich mit dem behandelnden Arzt besprochen. Dadurch können sie meist sehr gering gehalten werden.

Schwangerschaft nach einer Bauchdeckenstraffung

Patientinnen fragen oft, ob nach dem Eingriff noch eine Schwangerschaft möglich ist. Dies ist selbstverständlich kein Problem. Allerdings müssen Frauen damit rechnen, dass die Haut nach der Geburt erneut überdehnt ist und eine weitere Straffung erfolgen muss, um den Bauch wieder glatt zu bekommen.

Kombination der Bauchdeckenstraffung mit anderen Eingriffen

Eine Bauchstraffung wird nicht selten mit einem weiteren kosmetischen Eingriff verbunden, vor allem bei Frauen nach einer Schwangerschaft und Geburt. Häufig ist nach dieser Phase nämlich auch die Brust stark in Mitleidenschaft gezogen, und die Patientinnen wünschen sich eine Straffung oder Vergrößerung ihrer Brust. In diesem Fall ist eine Kombination der Eingriffe empfehlenswert und sinnvoll, weil sozusagen nicht nur eine Operation, sondern auch ein weiterer Heilungsprozess vermieden wird. 

Wird eine Bauchdeckenstraffung ambulant oder stationär durchgeführt?

Eine Bauchdeckenstraffung kann zum Wohle des Patienten nicht ambulant, sondern nur stationär vorgenommen werden und erfordert anschließend einen Aufenthalt von ein bis zwei Nächten in der behandelnden Klinik. Allerdings können die meisten von ihnen bereits nach einem Tag die Klinik verlassen und wieder nach Hause fahren. Sie müssen nach der Operation dann noch eine Ausfallzeit einplanen, die zwischen sieben und zehn Tage betragen kann.

Der Ablauf einer Bauchdeckenstraffung

Am Anfang stehen eine gewissenhafte Planung und die Feststellung der richtigen Indikation. Unmittelbar vor dem Eingriff wird die Bauchdecke vom Chirurgen ein letztes Mal untersucht. Dabei zeichnet er auch die eventuell zu entfernenden Fettpolster auf. Die Operation beginnt mit der Ablösung des Nabels von der Bauchhaut, damit die angrenzende Haut problemlos mobilisiert werden kann. Im Anschluss zieht der Arzt das Gewebe nach unten, vernäht den Nabel neu und entfernt das überschüssige Fettgewebe. Zu guter Letzt wird die Haut in der Bikinizone wieder verschlossen.

Vorbereitende Maßnahmen

Während der Beratung im Vorfeld der Operation gilt es, eventuelle Unverträglichkeiten, Allergien etc. des Patienten sowie früher aufgetretene Krankheiten aktiv anzusprechen und dem Arzt mitzuteilen. Dieser kann dann entsprechende Ratschläge geben, falls erforderlich. Ein Beispiel: Der Patient sollte vor dem Eingriff mindestens eine Woche lang keine blutverdünnenden Arzneimittel wie Marcumar oder Aspirin zu sich nehmen, damit das Risiko einer unnötigen Blutung gesenkt wird.

Methoden der Bauchdeckenstraffung, ihre Vorteile und Nachteile

Die zwei Formen der Bauchdeckenstraffung wurden eingangs schon erwähnt. Die kleine Form hat den Vorteil, dass der Nabel nicht versetzt werden muss. Ein klarer Nachteil ist, dass damit nur kleine Partien der überschüssigen Haut entfernt werden können. Möglicherweise verzieht sich auch der Nabel während des Heilungsprozesses auf unerwünschte Weise. Statistisch gesehen liegt die Indikation für die kleine Form- wahrscheinlich aus den zuletzt genannten Gründen - bei nur etwa fünf Prozent aller durchgeführten Operationen zur Bauchdeckenstraffung.

Die große Form hat eigentlich nur Vorteile, abgesehen davon, dass der Nabel versetzt werden muss. Dieser Eingriff ermöglicht als Ergebnis eine vollkommen gestraffte Bauchdecke, da größere Partien an überschüssigem Hautgewebe entfernt werden können. Außerdem lassen sich während der Operation unerwünschte Fettpolster beseitigen sowie der eventuell auseinander gewichene Bauchmuskel wieder zusammennähen.

Narkose und Dauer des Eingriffs

In der Regel führen die Chirurgen eine Bauchdeckenstraffung unter Vollnarkose durch, denn dieses Verfahren hat sich am besten bewährt. Für die große Form der Bauchdeckenstraffung wird ein Zeitrahmen von ungefähr zweieinhalb Stunden angesetzt, für die kleine Form etwas weniger. Details zur Narkose und Operationsdauer erfahren Sie ebenfalls während der ausführlichen Beratung.

Nachsorge nach der Bauchdeckenstraffung

Erfahrungsgemäß verspürt der Großteil der Patienten nach dem Eingriff kaum Schmerzen. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings ein mehr oder weniger gebeugter Gang - bedingt durch den Zug in der Bauchregion. Dieser Effekt ist aber nach sieben bis zehn Tagen verschwunden, und der Patient kann wieder ganz normal aufrecht gehen. Die Bauchdeckenstraffung ist überstanden - wie sieht es mit der Nachsorge aus? Der wichtigste Punkt nach dem Eingriff ist, dass die gesamte Bauchregion komprimiert wird. Die Operationsnähte sollten nicht durch Bewegung oder beispielsweise Husten allzu stark in Anspruch genommen werden. Deshalb bekommen die Patienten für etwa sechs Wochen ein Stützmieder. Darunter kann man sich einen Bauchgurt vorstellen, der die Haut zusammenhält, damit das Gewebe darunter ohne Störungen wieder mit der Bauchdecke zusammenwachsen kann. Dies gilt insbesondere, wenn auch zuvor auseinander gewichene Bauchmuskeln während des Eingriffs genäht wurden. Neben dem Stützmieder kann es Sinn machen, spezielle Cremes auf die Schnittstellen aufzutragen, damit die Narbenbildung möglichst gering bleibt.

Weitere Unterstützung des Heilungsprozesses

Auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch erscheint, aber - Bewegung ist ganz wichtig. Das heißt nicht, dass Sie gleich wieder, wie zuvor gewohnt, Ihrer Lieblingssportart nachgehen können. Sie sollten aber nicht nur ruhig im Bett liegen. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung, beispielsweise mit Spaziergängen. Achten Sie darauf, wie Ihr Körper reagiert. Solange keine Schmerzen oder sonstigen Beschwerden auftreten, ist Bewegung höchst sinnvoll für den Heilungsprozess.

Die Fäden der Operationsschnitte werden normalerweise nach etwa 14 Tagen gezogen, wenn die entstandenen Wunden vollständig verschlossen sind. Falls Bedarf besteht, können Sie die Narben mit speziellen Cremes versorgen. Ihr Arzt kann Ihnen dazu Empfehlungen geben.

Sport und Beruf nach einer Bauchdeckenstraffung

Diese Frage nach der Arbeitswiederaufnahme lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Einen Bürojob können Sie ohne Probleme nach einer Woche wieder antreten. Bei mehr oder weniger starker körperlicher Belastung sollten Sie allerdings rechtzeitig vor der Operation drei bis vier Wochen Urlaub beantragen, ansonsten könnte der Heilungsprozess beeinträchtigt werden. Ähnliches gilt für Sport. Rad fahren ist nach drei Wochen wieder möglich. Sportarten, die den Bauch beanspruchen, sollten Sie mindestens drei Monate meiden. Am besten besprechen Sie dieses Thema in der Nachsorge-Phase mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen genau sagen, was erlaubt und was verboten ist.

Behandlung der Narben

Wie bei jeder Operation bleiben auch bei der Bauchdeckenstraffung Narben zurück. Vom Aussehen her sind sie vergleichbar mit Narben, die durch einen Kaiserschnitt entstehen. Mit der richtigen Pflege - beginnend etwa drei bis vier Wochen nach dem Eingriff - verblassen sie nach einigen Monaten. Zudem werden bei der Operation die Schnitte so gelegt, dass die späteren Narben von der Unterwäsche oder dem Bikini gut verdeckt sind.

Kann man eine Bauchdeckenstraffung wiederholen?

Ja, grundsätzlich lässt sich eine Bauchdeckenstraffung wiederholen, falls Bedarf besteht. Die entsprechende Indikation und alle weiteren Details sollten Sie am besten frühzeitig mit dem Arzt Ihrer Wahl besprechen.

Dr. med. Barbara Kernt