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Praxisklinik Grünwald

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Dupuytrensche Kontraktur / Wikinger-Krankheit
Definition

Unter einer Dupuytrenschen Kontraktur, auch Wikinger-Krankheit genannt, versteht man eine bindegewebige Vermehrung der Handfaszie mit daraus resultierender Beugung der Finger.

Indikation

Bei der Erkrankung handelt es sich um eine gutartige Veränderung der Kollagenfasern der Handfaszie. Meist liegt eine knotige und/oder strangförmige Verdickung der Handfaszie vor. Als Konsequenz können die Gelenke in den Fingern nicht mehr vollständig gestreckt werden. Die Finger ziehen sich ein, und stören meist im alltäglichen Leben. Über die Ursache der Krankheit ist wenig bekannt, eine familiäre Vorbelastung über mehrere Generationen wird aber häufig beobachtet. Es gibt mehrere Behandlungsoptionen die Bindegewebsstränge zu durchtrennen z.B. mittels feinen Nadeln oder Kollagenasen. Dennoch ist die Operation mit einer partiellen Entfernung der Handfaszie eine der effektivsten Maßnahmen. Allerdings sollte hier der richtige Zeitpunkt abgewartet werden, der in der Regel dann gegeben ist, wenn die Fingerbeugungen im Alltag störend sind.

Operation

Die Operation wird in Blutleere des Armes durchgeführt. Die Zugänge werden so gewählt, dass der spätere Narbenverlauf die Funktion der Hand nicht einschränkt. Unter Lupenvergrößerung wird der Operateur alle wichtigen Strukturen wie z.B. Nerven und Gefäße fein säuberlich von der Handfaszie trennen und im Anschluss die Faszie entfernen. Danach lassen sich die Finger wieder strecken. Häufig wird eine Lasche vor dem Wundverschluss eingelegt, welche meist am ersten Tag nach der Operation gezogen werden kann. Bei Bedarf wird eine Schiene an die Hand angelegt werden. Ist die Wundheilung soweit abgeschlossen, kann mit Krankengymnastischen Übungen begonnen werden.

Behandlungsart

Je nach Befund und Zustand des Patienten wird der Eingriff ambulant vorgenommen. Der Chirurg kann von dieser Empfehlung abweichen, wenn es der Gesundheitszustand des Patienten erforderlich macht.

Narkoseart

Für die Operation ist eine Vollnarkose oder eine regionale Betäubung erforderlich.

Kosten

Die private Krankenkasse wird in der Regel die Kosten des Eingriffs übernehmen.

Für ein unverbindliches Informationsgespräch zum Thema Dupuytrenschen Kontraktur in unserer Praxisklinik in München Grünwald kontaktieren Sie uns hier: Kontakt

Dr. med. Barbara Kernt