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Praxisklinik Grünwald

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Facelift (Gesichts- und/oder Halsstraffung)

Unsere Haut verändert sich im Laufe unseres Lebens. Wir setzen unsere Haut, vor allem die des Gesichts, permanent unterschiedlichsten Einflüssen aus - sei es zum Beispiel durch natürliche oder künstliche UV-Strahlung oder aber auch durch vermehrten Nikotingenuss. Außerdem ist unsere Gesichtshaut ständig in Bewegung: bis zu 30.000 Mal am Tag ändern wir bewusst und unbewusst unsere Mimik. All dies hinterlässt häufig sichtbare Spuren. Eine Erschlaffung der Hautstrukturen des Gesichtes lässt uns häufig älter, müder und unzufriedener aussehen. Eine Gesichtsstraffung (Facelift) kann helfen, diese Eindrücke zu beseitigen.

Bei einem Facelift handelt es sich um ein chirurgisches Verfahren zur Straffung abgesunkener Gesichts- und Halsstrukturen, das in der Regel erst ab dem 40. Lebensjahr empfohlen wird. Das Facelift wird an die bestehenden, natürlichen Gesichtsformen angelehnt, sodass der Eingriff zwar eine verjüngende und erfrischende Wirkung zur Folge hat, jedoch nicht künstlich wirkt. Eine schonende, begrenzte Schnittführung sowie die gleichzeitige Straffung von Haut-, Muskel- und Bindegewebsstrukturen bedingen eine diskrete Narbensituation. Das Resultat ist ein Verjüngungseffekt, der etwa 5 - 10 Jahre anhält und wiederholbar ist.

Das Facelift dauert ca. 90 Minuten pro Gesichtshälfte und kann in örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Die OP-Zeiten für Teillifts sind entsprechend kürzer. Facelifts oder Teilfacelifts können ambulant oder stationär erfolgen.

Die postoperative Heilungsphase des Facelifts beträgt rund 2 Wochen. Schon nach einer Woche werden die Fäden gezogen, Schwellungen oder Hämatome sind dann in der Regel bereits abgeklungen. Nach spätestens 2 Wochen ist keine soziale Beeinträchtigung mehr vorhanden. Sport ist nach etwa 3 Wochen wieder in vollem Umfang möglich. Lediglich direkte Sonnenbestrahlung sollte für einige Wochen vermieden werden..

Auf einen Blick

OP-Dauer: ca 3 - 4 Stunden

Anästhesie: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf

Aufenthalt: stationär bei Vollnarkose

Fädenziehen nach 12 - 14 Tagen

Nachbehandlung: bei Bedarf

Gesellschaftsfähig: nach ca. 7 Tagen

Sport: nach 2 - 3 Wochen

Kosten: ab 7000,- Euro


Interview mit Dr. Barbara Kernt zum Facelift

 

Für ein unverbindliches Informationsgespräch zum Thema Facelift in München kontaktieren Sie uns hier: Kontakt

Weitere Informationen zum Facelift

Expertin für Facelift info Medizin

Dr. Barbara Kernt ist Expertin für Facelift auf info Medizin.

Interview mit OP-Video zum Facelift

 

Wann ist ein Facelift zu empfehlen?

 Ein Facelift kennt kein Alter – jeder Mensch geht anders mit Alterserscheinungen ihrer Haut um. Manche Personen empfinden bereits kleine Fältchen als störend, während andere erst viel später den Wunsch nach einem jüngeren Aussehen entwickeln. Der richtige Zeitpunkt für ein Facelift hängt also in erster Linie vom subjektiven Empfinden und dem individuellen Alterungszustand der Haut ab. Ein Facelift ist vor allem bei erschlafften und abgesunkenen Hautstrukturen im Gesicht und am Hals zu empfehlen. Erschlaffte Haut geht meist auch mit tiefen Falten um Mund und Nase einher. Ist der Alterungsprozess der Haut bereits so weit fortgeschritten, verspricht eine Behandlung mit Fillern, Botox oder ähnlichen Verfahren meist nicht mehr den gewünschten Erfolg. Hier schafft eine operative Gesichtsstraffung die Grundlage für ein insgesamt geglättetes Hautbild. Ein Facelift ist besonders für Menschen geeignet, die sich ein lang anhaltend jüngeres, frischeres Aussehen wünschen

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Bereiche des Facelift München

Oft wird befürchtet, das Gesicht könnte nach so einem Eingriff künstlich wirken. Wir legen größten Wert auf ein natürliches Ergebnis. Deshalb analysieren wir vor einem Eingriff genau die Anatomie des Gesichts und passen die geplanten Veränderungen an die bestehende Gesichtsform an. Bei einem professionellem Facelift werden abgesunkene Gesichtsstrukturen in dieselbe Position zurückverlagert, die sie in jüngeren Jahren innehatten. So kann es zu keiner unerwünschten Typveränderung kommen. Der Eingriff lässt das Gesicht wieder deutlich jünger und frischer wirken – das Ergebnis sieht aber niemals künstlich oder operiert aus.

Voraussetzung für ein Facelift: Der Patient sollte keine schweren Grunderkrankungen mitbringen – sie könnten das Operationsrisiko erhöhen. Für Menschen, die zu hypertropher Narbenbildung neigen, ist ein Facelift nicht geeignet, da es zu unschönen wuchernden Narben kommen kann.

Formen und Techniken des Faceliftings

Für ein Facelift stehen vielfältige Möglichkeiten und Techniken zur Verfügung. Welche Methode jeweils die richtige ist, hängt ganz vom individuellen Alterungszustand der Haut und dem gewünschten Ergebnis ab. In einem ausführlichen Beratungsgespräch sprechen wir über die Wünsche und Vorstellungen des Patienten und analysieren anschließend genau die Gesichtsstrukturen. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir maßgeschneiderte Lösungen, die sich optimal den individuellen Gegebenheiten und Wünschen des Patienten anpassen.

In letzter Zeit haben sich die Techniken des Facelifts deutlich weiterentwickelt. Noch vor wenigen Jahren beschränkte man sich darauf, die Haut oberflächlich zu straffen und überschüssiges Gewebe zu entfernen. Das Ergebnis dauerte leider nicht lange an, da sich Haut schon nach kurzer Zeit wieder ausdehnte. Die Haut besteht aus verschiedenen Schichten – eine wichtige Stützschicht ist das SMAS (superficial muscular aponeurotic system). Deshalb werden heute bei einem kompletten Facelift nicht nur die Haut, sondern auch Muskel- und Bindegewebsstrukturen in die Straffung einbezogen – so ist ein nachhaltiges Ergebnis zu erreichen. Bei dieser Form des Facelifts wird ein unauffälliger Schnitt gesetzt, der über den Haaransatz bis hinter die Ohren verläuft. Diese Schnitttechnik ermöglicht die Straffung des Stirnbereichs, des Mittelgesichts und auch des Halses.

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Ein Facelift bezieht nicht zwangsläufig das gesamte Gesicht und den Hals mit ein. Beschränken sich die Alterungserscheinungen auf bestimmte Zonen, kann auch ein Teillift einzelner Gesichtspartien erwogen werden. Dies kann besonders bei etwas jüngeren Patienten mitunter sinnvoll sein.

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Neben diesen klassischen Eingriffen stehen uns auch Methoden zur Verfügung, die weit geringere Ausfallzeiten nach sich ziehen. Hier werden kürzere Schnitte gesetzt – tiefere Hautschichten, in denen Nerven verlaufen, bleiben unberührt. Mit einem kleinen Schnitt vor oder über dem Ohr können wir beispielsweise schonend einzelne Gesichtspartien wie Wangen oder Stirn straffen. Zu diesen innovativen Verfahren gehört auch das sogenannte MACS-Lift. MACS steht für minimal access cranial suspension – also minimale Schnittführung. Im Gegensatz zu dem oben erläuterten SMAS wird hier die Haut nicht vollständig von der darunterliegenden Gewebsschicht getrennt. Dadurch schwillt das Gewebe weniger an und die darunter liegenden Nervenbahnen bleiben unangetastet. Das führt wiederum zu einem schnelleren Heilungsprozess und kürzeren Ausfallzeiten.

Facelift in Kombination mit anderen Verfahren

Der natürliche Alterungsprozess bringt nicht nur eine Erschlaffung von Haut und Bindegewebe mit sich. Die Haut produziert auch immer weniger Kollagen und verliert dadurch deutlich an Volumen. Die Folge: Wangen und Gesichtszüge wirken bei älteren Menschen häufig eingefallen. Deshalb ist es bei manchen Patienten sinnvoll, ein Facelift mit einer Eigenfettbehandlung zu kombinieren, um verloren gegangenes Volumen aufzufüllen. Die Aufpolsterung mit Eigenfett regt zudem die natürliche Kollagenproduktion an und die Haut wirkt deutlich frischer und vitaler. Hierzu entnehmen wir mittels Fettabsaugung – vorzugsweise an klassischen Problemzonen wie Oberschenkeln, Hüfte oder Unterbauch – Fettzellen. Sie werden in einem speziellen Verfahren sorgfältig aufbereitet und können zum Volumenaufbau genutzt werden.

Auch eine Kombination mit Microneedling kann eine sinnvolle komplementäre Behandlung sein, um den Teint aufzufrischen. Mit feinsten Nadelstichen wird die Haut zur Bildung von Wachstumsfaktoren und damit zur Produktion von natürlichem Kollagen angeregt. Zusätzlich zur operativen Straffung wirkt das Microneedling wie eine erfrischende Verjüngungskur für die Haut.

Um ein rundum natürliches Ergebnis zu erzielen, macht es manchmal Sinn, ein Facelift mit Oberlid- oder Unterlidstraffungen zu verbinden. Auch Kinnkorrekturen oder Lippenvergrößerungen können in manchen Fällen ein ganzheitliches Ergebnis deutlich unterstützen.

Ablauf eines Facelifts

Ein Facelift kann in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf durchgeführt werden – es sei denn, der Patient wünscht sich einen Eingriff unter Vollnarkose. Werden mehrere Eingriffe gleichzeitig vorgenommen, ist eine Vollnarkose allerdings sinnvoll. In diesem Fall verbringt der Patient die Nacht in der Klinik. Je nach Umfang des Facelifts nimmt die Operation 3 – 4 Stunden in Anspruch. Unserer Erfahrung nach treten bei Patienten, die nur eine örtliche Betäubung erhalten, nach dem Facelift deutlich weniger Schwellungen auf und sie genesen schneller.

Um den Eingriff zu dokumentieren, fertigen wir vorher und nachher Fotos vom Gesicht des Patienten an. Die zu behandelnden Zonen werden nun genau auf dem Gesicht angezeichnet. Nach Einleiten der Betäubung setzen wir die entsprechenden Schnitte und die einzelnen Hautschichten werden sorgfältig präpariert. Je nach verwendeter Methode straffen wir Haut und Bindegewebsstrukturen und entfernen überschüssige Haut. Anschließend werden die Wundränder mit feinen Fäden vernäht. Wir verwenden dazu keine selbst auflösenden Fäden, da manche Patienten nicht gut darauf ansprechen. Wir halten es für besser, wenn kein Fremdmaterial in der Haut verbleibt. Da die Schnitte an unauffälligen Stellen gesetzt werden, entstehen kaum sichtbare Narben. Sie können anfangs überschminkt werden und verblassen schon nach wenigen Wochen.

Nach dem Facelifting

Nach dem Eingriff kann sich der Patient in unserem speziellen Aufwachraum regenerieren. Für die erste Nacht legen wir dem Patienten einen großen Turbanverband an. Er übt einen leichten Druck aus und hält die Wunden optimal zusammen. Am Tag des Facelifts sollte sich der Patient eine Auszeit gönnen, sich ausruhen und entspannen. Die postoperative Heilungsphase dauert ungefähr 2 Wochen. Nach dem Eingriff muss der Patient mit Schwellungen und blauen Flecken rechnen. Sie verschwinden in der Regel nach 3 – 4 Tagen, können sich aber in Ausnahmefällen bis zu 2 Wochen halten. Die Flecken lassen sich jedoch problemlos mit Make-up überschminken. Nach 12 – 14 Tagen werden die Fäden gezogen – meist ist der Patient dann schon wieder gesellschaftsfähig und kann wieder am sozialen Leben teilnehmen. Auf Sport sollte der Patient für 2 – 3 Wochen ganz verzichten. Auch direkte Sonneneinstrahlung ist für einige Wochen zu vermeiden.

 

Lang anhaltendes Ergebnis nach einem Facelift

Sobald die Schwellungen nach einigen Tagen abgeklungen sind, beginnt sich das Ergebnis des Facelifts langsam zu zeigen. Die Haut wirkt deutlich straffer und frischer – und damit verjüngt. Nach einem Facelift bleibt dem Patienten für viele Jahre eine jugendliche Ausstrahlung erhalten. Zwar gibt es individuelle Unterschiede – doch durchschnittlich hält das Ergebnis rund 10 Jahre. Wer sich sein jugendliches Aussehen dauerhaft bewahren möchte, kann nach Ablauf dieser Zeitspanne ein weiteres Facelift durchführen lassen. Das ist bis zu dreimal problemlos möglich.

Mögliche Risiken

Bereits in unserem Beratungsgespräch informieren wir den Patienten ausführlich über die Risiken, die mit einem Facelift verbunden sein können. Wenn keine erschwerenden Grunderkrankungen für einen operativen Eingriff vorliegen, ist das Risiko als gering einzuschätzen. Bei starken Rauchern ist das Risiko leicht erhöht, da die Wundheilung verzögert verläuft. Ein Eingriff unter Vollnarkose ist mit den üblichen Narkoserisiken verbunden.

In sehr seltenen Fällen kann nach dem Facelift eine Nachblutung entstehen. Für alle Fälle sind wir rund um die Uhr für den Patienten erreichbar. Mitunter treten Sensibilitätsstörungen im Gesicht auf – auch Asymmetrien sind nicht ganz auszuschließen. Sie können mit einem Korrektureingriff behoben werden.

Das ist vor einem Facelift zu beachten

Eine Woche vor dem OP-Termin sollte der Patient Blut verdünnende Medikamente absetzen. Dazu gehören auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Aspirin. Erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose, führen wir die üblichen präoperativen Massnahmen durch. Es wird ein EKG geschrieben und wir erstellen ein Blutbild. Auch muss sichergestellt sein, dass der Patient keinen hohen Blutdruck hat. Dieser sollte vor dem Eingriff gut eingestellt sein. Diese vorbereitenden Untersuchungen dienen der Sicherheit des Patienten. Die Ergebnisse sind für den Anästhesisten essenziell, um die Narkose individuell auf den Patienten abstimmen zu können und die damit verbundenen Risiken zu minimieren.

Facelift: Fadenlifting

Häufig werde ich von Patienten und Patientinnen auf das Thema Fadenlift angesprochen oder stoße bei Eingriffen auf durch ein vorangegangenes Fadenlifting verursachte Schäden. Lesen Sie hier meine Stellungnahme zu dem Thema
Fadenlifting

Dr. med. Barbara Kernt