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Praxisklinik Grünwald

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Brustvergrößerung mit Eigenfett

Das Dekolleté einer Frau gehört zu den augenscheinlichsten Merkmalen ihrer äußeren Erscheinung. Für viele ist es wichtig, dass die Brust schön geformt und straff erscheint. Doch nicht allen Frauen ist eine Körperform gegeben, welche den eigenen ästhetischen Ansprüchen genügt. Auch kann es zum Beispiel nach einer Schwangerschaft oder einfach mit fortschreitendem Alter geschehen, dass die Brust Spannung verliert und weniger geformt erscheint. Durch eine Behandlung mit Eigenfett , können Formkorrekturen und Vergrößerungen der Brust ohne Fremdmaterial und größere Narben erzielt werden.

Ablauf einer Eigenfetttransplantation

Um die weibliche Brust mit körpereigenen Fettzellen aufzupolstern, müssen diese zunächst an einer dafür geeigneten Stelle entnommen werden. Die meisten Frauen kennen auf Anhieb eine Stelle ihres Körpers, an der sie gerne auf die ein oder andere Fettzelle verzichten würden. Für die Eigenfetttransplantation kommen z.B. die Depots an Hüfte und Oberschenkeln oder auch am Unterbauch infrage. Im Anschluss an die Absaugung der Fettzellen werden diese unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften aufbereitet. Die noch lebenden Fettzellen werden dann sorgfältig im Bereich der Brüste in das Gewebe unter und oberhalb der Brustdrüse gespritzt. Der Arzt achtet dabei darauf, dass sich im Anschluss ein gleichmäßiges Bild ergibt und die Brüste eine schöne Form erhalten. Da keine vorgefertigten Implantate verwendet werden, lassen sich auch Asymmetrien oder kleinere Defekte durch Eigenfett erfolgreich beheben. Die Fettzellen werden an der ihnen neu zugedachten Stelle im Gewebe anwachsen und sich dort wie natürliches Gewebe verhalten.

Vorteile gegenüber Implantaten

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist in erster Linie dann zu empfehlen, wenn eine maßvolle Vergrößerung der Brüste oder eine Formkorrektur das Ziel der Behandlung ist. Dann bietet diese Methode gegenüber der Brustvergrößerung mit Implantaten sogar gewisse Vorteile: Nach einer Eigenfetttransplantation verbleiben keine künstlichen Materialien im Körper. Die Fettzellen werden vom Gewebe als körpereigenes Material erkannt und dementsprechend reaktionsarm integriert. Da keine Fremdkörper in der Brust verbleiben, können auch medizinische Untersuchungen wie Mammografien weiterhin problemlos durchgeführt werden. Während ein Implantat durch einen Hautschnitt in die Brust eingeführt werden muss, genügt für die Eigenfetttransplantation eine kleine Einstichstelle für die Kanüle (<5mm), durch welche die Fettzellen unter die Haut gespritzt werden. Der Eingriff selbst dauert ungefähr eine bis zwei Stunden und kann ambulant vorgenommen werden. Statt einer Vollnarkose genügt ein Dämmerschlaf, um die Behandlung schmerzfrei zu überstehen

Risiken der Behandlung

Obwohl die Risiken der Eigenfetttransplantation sehr gering sind, bleibt es dennoch ein Eingriff, der nicht vollkommen risikofrei ist. Es ist möglich, dass die behandelten Stellen sich entzünden oder die verpflanzten Fettzellen nicht richtig anwachsen. Gerade bei Rauchern kann es zu einem vermehrten Abbau des Eigenfettes kommen. Der Eingriff kann jedoch beliebig oft wiederholt werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Wie groß das individuelle Risiko ist, wird ein Arzt nach einer gründlichen Untersuchung der Patientin feststellen können.

Auf einen Blick

Dauer: ca. 3 - 5 Stunden

Betäubung: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf od. Vollnarkose

Aufenthalt: ambulant

Fädenziehen: keine Fäden

Gesellschaftsfähig: nach ca. 2 Tagen

Sport: nach 4 - 6 Wochen

Kosten: ab 5000 Euro


Wenn Sie weitere Fragen zu der Brustvergrößerung mit Eigenfett haben, beraten wir Sie gerne zu den ästhetischen Möglichkeiten, die diese Behandlung bietet. Für ein unverbindliches Informationsgespräch zum Thema Brustvergrößerung mit Eigenfett in München kontaktieren Sie uns hier: Kontakt.

Dr. med. Barbara Kernt